Gnadenkirche in Hirschberg (Jelenia Góra) ähnlich wie andere Kirche in Sorau (Żagań), Freystadt in Schlesien (Kożuchów), Landeshut (Kamienna Góra), Militsch (Milicz) und Teschen (Cieszyn) wurden kraft der Altranstädter Konvention (1707) gegründet. Hirschberger Gnadenkirche ist die größte und sie ist in guter Zustand (Kirche in Sorau und Freystadt bestehen nur aus der Türme).
Der Vergleich zwischen evangelischen König Karl XII von Schweden und katholischen Kaiser Josef I erlaubte schlesischen Protestanten sechs neue Kirche zu bauen. Der Kaiser hatte keine Andere Wahl – schwedische Armee besetzten Sachsen schon drei Jahren. Ebenso erhielten drei gebaute schon vorher Friedenskirchen in Glogau, Jauer und Schweidnitz Türme und Glocken. Gemäß der Westfälischer Friede durfte man sie nich bauen.
Die Kirche wurde nach dem Projekt von Martin Frantz aus Tallinn gebaut. Das Gebäude hat Form eines griechischen Kreuzes und ist nach der St. Katharina Kirche in Stockholm nachgebildet. Im Zentrum befindet sich eine Kuppel, die von vier Türme umgeben ist. In der Kirche können 4 000 Gläubige Platz finden.
Nach 1945 Gnadenkirche dient für Katholiken, die nach Kirche kommen.

gisela schröer
on Oct 1st, 2009
@ 8:30 am:
ich bin in Hirschberg am 11.07.1939 geboren und in der Gnadenkirche getauft. Gibt es aus der deutschen Zeit Unterlagen? Ich würde gern die genaue Geburtszeit wissen.
Es wäre schön, wenn Sie mir weiterhelfen könnten
Mit freundlichen Grüßen
Gisela Schröer
Walter
on Apr 28th, 2010
@ 8:24 am:
Die Kirchenbücher der Gnadenkirche Hirschberg liegen heute im polnischen Staatsarchiv in Jelenia Gora.
Ich selbst war leider noch nicht selbst im Archiv.
Alternativ kann man bei den Mormonen Mikro-Verfilmungen der Kirchenbücher im Internet ordern und sie dann in einer der Zweigstellen der Mormonen einsehen.
Wolfgang Gründel
on Jun 25th, 2010
@ 2:10 pm:
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Römisch-katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul
ul. Wroclawaska 58
58-506 Jelenia Gora