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  • Radmeritz – Radomierzyce

    Pałac w Radomierzycach

    in

  • Kosten: frei
  • Braucht man ca. 15 Minuten
  • Baujahr / funktioniert seit: 1732
  • Sehenswert (subjektiv!): 5/10
  • radomierzyce004Radmeritz (Radomierzyce) ist ein kleines Dorf auf der Neiße in Polen. Ab 2003 kann man dort wieder aus Deutschland direkt fahren. Eine Brücke, die 1945 in die Luft gesprungen wurde, ist wiederaufgebaut.

    Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist ein Schloss (Palais) vom 18. Jh. das auf der Insel steht (dt. Stift Joachimstein, poln. Palac Radomierzyce) . Von außen wurde es in letzten Jahren gründlich saniert, aber der Innenraum ist in der Ruine. Zugang zur Insel ist nur durch die Brücke und Tor, die geschlossen ist, möglich. Trotzdem kann man das Schloss vom Ufern des Grabens bewundern (in der Nähe schöne Buchenallee).

    Das Schloss wurde am Anfang 17. Jh. von Joachim Siegmund von Ziegler, wichtiger Person am Hof August II des Starken, gebaut. Nach seinem Tod, Palais und Hof wurde für Freie Weltadlige Evangelischem Fräuleinstift vermacht, das dort bis 2. Weltkrieg funktionierte. Nach dem 2. Weltkrieg wurde im Palais polnische Volkseigenes Gut (poln. PGR) gegründet. Neue Benutzer entdeckte auch neue Funktion des Palais. Weil es auf der Insel steht, konnte man dort – ohne Fluchtgefahr – Kühe züchten. Hoffentlich, am Ende 90-er Jahre des 20. Jh. wurde Palais (schon in der Ruine) gekauft und man fing Sanierung an. Heutzutage letzter Besitzer ist gestorben und alle Arbeiten kamen zum Stillstand.

    Zufahrt: ein Weg (recht) gleich nach der Grenzbrücke Radmeritz/Radomierzyce (Hochwasserdeich), ca. 250 m.

    Zweite interessante Gebäude ist Kirche und Umgebung mit Kirchhof und Mausoleum, die im Jahr 1733 durch Joachim von Ziegler gebaut wurden. Sie befinden sich leider in sehr schlechtem Zustand, obwohl wichtigste Schutzarbeiten schon ausgeführt wurden (man konnte vor ein paar Jahren dort offene Gräber sehen). Neben dem Mausoleum, auf der Kirchhofmauer, wurden ein Grabstein der Ritter von Losow eingemauert, der für ein der ältesten Grabsteine (1313) von diesem Typ in Schlesien gehalten ist.

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